Lokschuppen - Gemeinschaftseinrichtung
Durch die bauliche Grundsicherung soll der Lokschuppen als begehbare Skulptur, Aussichtspunkt und Servicestation zeitnah umgenutzt werden. Da eine Ganzjahresnutzung die komplette Überformung des Gebäudes bedeuten würde, wird vorgeschlagen den Lokschuppen nur im Erdgeschoss winterfest auszubauen. Das Modul umfasst die statische Begutachtung, die Ausschreibung der baulichen Sicherungsmaßnahmen und deren Durchführung. Teile des Ausbaus können ggf. in Eigenleistung durchgeführt werden. Gemeinsam mit interessierten Nutzergruppen ist ein Konzept erarbeitet, das eine mögliche Nutzung des Lokschuppens in dem zukünftigen öffentlichen Park beschreibt. Die so formulierten realistischen Nutzungsansprüche und das entsprechend zu entwickelnde Trägermodell sind Grundlage für die Ausschreibung eines diskursiven, kooperativen Planungsverfahrens zum Lokschuppen und dessen Einbindung in den Park.
Ansprechpartner: tx - büro für temporäre architektur. Ines -U. Rudolph und Gabor Stark. Tel: 0172-4945035 / lab@tx-architekten.de / www.tx-architekten.de

- © AFF 2009
Ausführenden Architekten: AFF
Am 10. November 2008 hat das Entscheidungsgremium zum Lokschuppen getagt. Nach intensivem Gespräch hat der minimalistische Entwurf von AFF gewonnen.
Der öffentliche Auftrag wird vom Bezirksamt ganz klassisch verstanden: den Raum offen zu halten "für alle, immer und umsonst".
Der Entwurf stellt den Baukörper frei und damit betont seine Besonderheit. Die ergänzenden Bauköper verbinden sich nicht
dauerhaft mit der vorhandenen Struktur, sondern "gesellen sich" eigenständig und unabhängig dazu.
Der Entwurf und Erläuterungstext von AFF
, sowie Trägerkonzepte von BUND und LokDock sind hier zu downloaden...
Bilder zur erste Baumaßnahme 2009 sind auf der Galerieseite zu sehen...
