Sportification im Wriezener Freiraum Labor
Im Rahmen des Wriezener Freiraum Labors an der Warschauer Brücke entsteht ein neuer Sportort im Bürgerpark. Ziel ist es ein Teilareal in Kooperation mit Nachbarn und Berliner Sportlern sportlichen zu Nutzen. Die Parkspitze soll als Aktivitäts- und Erlebnisraum in das gesamt Konzept Öffentlicher Park eingebunden werde. Der zukünftige Sportort wird von der Warschauerbrücke sichtbar und zugängig sein.
Sport ist ein wichtiger Bestandteil urbanen Lebens und der Alltag vieler Menschen wird geprägt von ihren unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten. Im Stadtraum ist diese hohe Priorität der Bürger selten zu erkennen. Die meisten Sportflächen sind zu dem für Fußball oder Basketball ausgelegt. Aber gerade vor dem Hintergrund des sich wandelnden Verhältnisses von Arbeit und Freizeit entstehen heute Ansprüche an wohnungsnahen Räumen, die sich für informelle sportliche Aktivitäten eignen.
Das Konzept des Wriezener Bahnhof Freiraum Labor berücksichtigt diesen neuen Bedarf auf zweifache Weise. Zum wird der gesamte Bürgerpark so geplant, dass er mit dem Fahrrad zu erschließen ist und einzelne Grün- und Wegeflächen für extensive Aktivitäten wie Yoga, Boule oder andere Spiele geeignet sind. Neben dieser allgemeinen Sporteignung sollen konkrete Sportflächen- und Sportmöbelbedarfe interessierter Bürger identifiziert und berücksichtig werden.
Die folgenden Fragen sind dabei handlungsleitend:
• Welche Gruppen oder Einzelpersonen sind vor Ort aktiv und können als Nutzer eingebunden werden?
• Welche Gruppen oder Einzelpersonen sind potentielle Nutzer und können vor Ort aktiviert werden?
• Für welche Sportaktivitäten sind geeignet unter Betrachtung der formellen Angebote im Umfeld?
• Welche Vorschläge lassen sich aus dem Bestand des Parks, der Geländetopografie, den Untergründen etc. ableiten?
• Wie müssen die ursprünglichen Wünsche, Vorschläge und Ideen im Planungsprozess angepasst werden?
• Wie läst sich das Parkimage sinnvoll in das Stadtteilimage integrieren?
• Wie können kontinuierliche Angebote entstehen, die die Nutzer auch über den Projektzeitraum 2007-2009 einbinden?
Besonderen Stellenwert bei der Beantwortung der Fragen haben dabei die folgenden Punkte:
• Der konstruktive Umgang mit Konflikten,
• Die Berücksichtigung von Events als wichtige Komponente städtischer Entwicklungsprozesse,
• Die Berücksichtigung von Kommunikation und der Bürgerwahrnehmung als Vorraussetzung von städtischer Entwicklung,
• Die Nutzung von Synergien, die zwischen unterschiedlichen Sportakteure entstehen,
• Die Nutzung von Synergien, die zwischen Sportakteuren und weiteren Akteuren entstehen,
• Die Aufrechterhaltung flexibler Nutzungsoptionen auf dem Gelände.
Ansprechspartner: Tore Dobberstein
sportification.wordpress.com
dobberstein@complizen.de
030 97894271
0177 7877920
Wrangelstraße
10997 Berlin
weitere Bilder:
http://www.youtube.com/watch?v=TtgW1mkI1hE
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